Zeitspiegel

Humanismus. Pluralismus. Zeitverständnis.

Barilla al dente!

Ein kurzes statement zu den hirnverbrannten Boykott-Aufrufen

Durch das Netz geht also wieder ein Aufschrei, weil ein alter Mann, Chef eines Familienunternehmens, keine Werbung mit Schwulen schalten möchte.

Ja, da hacken sie wieder alle in ihre Apple-Geräte, dass man diese Firma ja umgehend boykottieren muss! Währenddessen wird auf Amazon mit dem Konto der Deutschen Bank oder ähnlichen Kalibers ein weiteres Konsumprodukt bestellt, dass, wenn nicht durch Kinderarbeit oder Umgehung von Tarifverträgen durch sonstige menschenverachtende Ausbeutung produziert wurde. Aber wenn es um das eigene Spielzeug geht, schaltet man kurz auf unwissend, gell? Nudeln schmecken sowieso alle gleich, die kann man ruhig boykottieren. Es wäre einfach nur lustig, wenn der nächste naheliegende Schritt nicht wäre, Menschen, die anders denken, in diesem Fall ältere Damen und Herren, die konservativ und christlich erzogen wurden vielleicht demnächst einzukasernieren? Na? Lust drauf? Ja! Machen wir lieber ein Familienunternehmen platt, dessen Meinung uns nicht passt und fördern die Konkurrenz der großen Lebensmittelkonzerne, zum Beispiel Nestlé, die unser Wasser privatisieren wollen.

Ihr seid so dermaßen dämlich bei diesem Aufschrei diesmal, dass ich das hier so polemisch loswerden muss!

Und ich lasse mich gern kritisieren, aber nur von denjenigen, die mir schlüssig nachweisen können, dass sie keine Produkte renditeorientierter, teils menschenverachtender Unternehmen ihr eigen nennen!

Danke und off!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 29. September 2013 von in Gesellschaft und getaggt mit , , .
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