Zeitspiegel

Humanismus. Pluralismus. Zeitverständnis.

Bienvenue Monsieur Hollande, Τα λέμε! μέχρι τον αιώνα τον άπαντα Griechenland – es lebe Europa!

Wer will hier eigentlich wen auseinanderdividieren? Die Wirtschaftsweisen reiche und arme Europäer? Das hieße Pfeffer aus Salz zu sieben. China und die USA eine konzertierte europäische Außenpolitik? Never had one. Die Medien Frankreich und Deutschland , Europas Leitwölfe? Wer mag nach so langer Zeit noch sein eigenes Spiegelbild sehen. Griechenland? Wo liegt die goldene Mitte zwischen Europa-Nostalgie und Europas Zukunft? Europas Rettung soll also an der Uneinigkeit von Hollande und Merkel scheitern? Ist es wirklich notwendig, Franzosen und Deutschen über ihre Seelenverwandtschaft ins Gewissen zu reden? Muss man lobhudeln über die Vorreiternationen der europäischen Aufklärung, die aus der europäischen Romantik geborenen Ideen der Wertschätzung des Individuums, des Humanismus, über die leidvollen Lehren, die man aus den Weltkriegen gezogen hat? Muss man sich vergegenwärtigen wie reichhaltig, pluralistisch und sich gegenseitig befruchtend französisches und deutsches Kulturleben, Literatur, Philosophie und Medien sind? Ja, man muß! Die Vielfältigkeit und Verbundenheit Europas sind von unschätzbarem immateriellem Wert. Taugt der Euro als Nasenring, um Griechenland zur Renaissance zu führen? Nein! Nationalstaat und Bevormundung sind unvereinbar. Die Emanzipation ist längst fällig. Zerbricht Europa also jetzt? Die Kirche bleibt im Dorf, Athen in Europa, so simpel wie unabdingbar. War es vor dreißig Jahren, Griechenland damals noch nicht EU-Mitglied, so anders, so schrecklich besser oder schlechter? Griechenland hat ernste und zeitgenössische Probleme, Probleme, die ein EU-Mandat aber nicht für Griechenland lösen kann. Hilfe ja, Zwangsjacke nein! Als hätten unsere Regierungen die Patentlösungen gegen Arbeitslosigkeit, Rezession und marodes Finanzwesen. Athens is in Europe, as Berlin, as Paris! Wozu dann noch die EU? Nur wer verwöhnt auf der Couch sitzt, kann diese Frage stellen. Auch ohne Wohlstand besteht Europa. Geographisch. Chinesen und Amerikaner schnalzen schon mit der Zunge. Wollen wir wirklich so naiv sein? Europäischer Mittelstand, adieu, auf nimmer wiedersehen? Nein danke. Alors, au travail M. Hollande, an die Arbeit Frau Merkel. Wer auch immer!

Τα λέμε! Bis bald!
μέχρι τον αιώνα τον άπαντα Bis in alle Ewigkeit!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 13. Mai 2012 von in Politik und getaggt mit , , , , , , , .
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